Warum Minimalismus?

p1000995-iloveimg-cropped

„Wer seinen Wohlstand vermehren möchte, der sollte sich an den Bienen ein Beispiel nehmen. Sie sammeln den Honig, ohne die Blumen zu zerstören. Sie sind sogar nützlich für die Blumen.“ (Siddhartha Gautama Buddha, Begründer des Buddhismus, 6. Jhd. v. Chr. – 5. Jhd. v. Chr.)

Minimalismus geht für mich Hand in Hand mit Zero Waste. Für mich ist es eine Form befreiender, achtsamer und nachhaltiger Lebensführung.

Ich habe wie viele Minimalisten angefangen Zuhause auszumisten und diesen Prozess nicht nur als räumlich, sogar auch seelisch, befreiend empfunden. Viele seelische Altlasten schienen mit aussortierten Dingen einfach zu verschwinden. Was in meiner Wohnung übrig bleibt, sind Gegenstände, die ich oft nutze, die einen Wert für mich haben und die mir Wohlsein verschaffen.

Es ist viel mehr Zeit für Hobbies, da das Aufräumen schnell getan ist- fast alle Dinge haben einen festen Platz und Staub sammelt sich nicht auf Kleinkram an. (Meditation in einem minimalistischem Raum ist viel angenehmer als in einem Sammelzimmer)

Wenn man erstmal angefangen hat mit dem Aussortieren, dann kann man kaum aufhören- es ist so wunderbar befreiend 🙂

Und so habe ich begonnen ↓

Meine Minimalismus-Anfänge:

Ich habe mir eine Checkliste gemacht und für jeden Raum eigene Unterkategorien entworfen, nach denen ich Schritt für Schritt vorgegangen bin.hier meine Liste:

[Bild folgt]

(Link zur Capsule Wardrobe)

Nach dem Aussortieren folgte eine Umorientierung, wie ich Dinge nutzen kann, ohne sie gleich kaufen zu müssen? Eine Bohrmaschine pro Haushalt ergibt zum Beispiel wenig Sinn für mich, wenn ich sie nur 1-3mal für ein paar Minuten im Jahr nutze.

Alternativen zum Besitzen und Sharing Communities:

Tauschringe

Büchereiausweis

Carsharing

Couchsurfing

Let’s Share

-Öffentliche Bücherregale

-Kleidertauschparties

-Gemeinschaftsgärten

-Geräte bei Nachbarn und Baumärkten leihen

-mit Nachbarn oder Freunden eine kleine Leihgemeinschaft absprechen

-Kostümverleih

Eine der bekanntesten Minimalisten ist wohl Marie Kondo, die mit ihren Büchern, so manchem Minimalisten mit ihrer Herangehensweise geholfen hat. Persönlich bin ich auch Raum für Raum an die Sachen gegangen aber nicht nach ihrem Leitfaden. Ich habe ihre Bücher leider noch nicht gelesen (was ich unbedingt nachholen muss). Deswegen verlinke ich euch hier mal auf einen Blog, auf der die Verfasserin Daija sich intensiv mit Kondo beschäftigt hat 😉. Hier noch Kondos Website(englisch).

Weitere Minimalismus-Blogger:

Mr. Minimalist

Christof Herrmann

Michael

Videos:

“Es lebe der Minimalismus”

“Weniger ist mehr: Wie Entrümpeln die Seele befreit”

“Besitzlos leben-macht das glücklich?”

“Daheim und unterwegs: minimalistisch leben”

Nun überlege ich mir, wenn ich Dinge kaufen mag, wie wichtig mir der Gegenstand ist und ob ich in wirklich brauche und regelmäßig gebrauchen werde.  Gekoppelt mit Zero Waste hat sich meine Wohn- und Lebensqualität stark gebessert und ich bin entspannter geworden. Außerdem habe ich über Plattformen wie Foodsharing einige nette Bekanntschaften gemacht 🙂

Wie sieht es bei Euch aus? Habt ihr euch schon mit Minimalismus beschäftigt? Wer oder was hat euch inspiriert und geht es euch besser damit?

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s